Die wichtigsten Instrumente des Jazz

Tenor Saxophone
Der Jazz stammt von den ursprünglichen 'Marching Bands' in den Südstaaten der USA. Hier spielen Trompete, Saxophone, Piano, Trombone, Klarinette, Kontrabass und Schlagzeug die Hauptrolle. Doch kann man gerade heute, wo der Jazz sich in viele Richtungen entwickelt hat, auch zahlreiche andere Instrumente wie beispielsweise Conga, Banjo, Tuba, Gitarre oder Horn finden. Je nach Stilrichtung ändern sich die Instrumente. So findet man im Folkloristischen Jazz eher volkstümliche Instrumente des entsprechenden Landes als im klassischen Dixieland Jazz. Jedoch in fast allen findet man Kontrabass, Klavier, Blasinstrumente und Trommel. Dabei baut der Jazz hauptsächlich auf Harmonie und Rhythmik, was den afrikanischen Kulturen im besonderen zu Grunde liegt. Der Swing und Groove sind wichtig.

Beim Spielen selber wird sehr auf eine harmonisierende Melodie geachtet. Durch das ständige improvisieren entstehen immer wieder neue Rhythmen, gehen die Instrumente selber in einander über, geben sich aber auch einzelne Soli. Besonders das 'Call and Respond' ist hier bedeutend.

Trompete
Das Banjo wurde später oftmals mit der Gitarre ausgewechselt, genauso wie Tuba oder Sousaphon, was wiederum ganz andere, neue Sounds produzierte. Miles Davis war der erste, der es mit e-Instrumenten versuchte und e-Gitarre, e-Violine und ähnliches kamen zum Einsatz. In Jazz Fusion kamen unter anderem Gitarre und Keybord beispielsweise zum Einsatz, auch mit der Orgel wurde experimentiert. Letztendlich kommt es beim Jazz – egal welcher Unterstil des Jazz – auf das Zusammenspiel der einzelnen Instrumente an, dass sie harmonisch mit einander oder aber übergreifend gespielt werden können. Sie werden perfekt von den Musikern beherrscht, da durch das Improvisieren ein in einander greifen das wichtigste ist.